PRIIP „Packaged Retail and Insurance-based Investment Products“


 

Aktuelle TRENDS

Das Europäische Parlament beschließt Ende 2014 die EU-Verordnung Nr. 1286/2014, die sich zum Ziel setzt, den Anlegerschutz zu verbessern. Die „Verordnung über Basis-informationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte“, kurz PRIIP (aus dem englischen: „Packaged Retail and Insurance-based Investment Products”) findet ab dem 31. Dezember 2016 Anwendung. Die Verordnung beabsichtigt einen einheitlichen Standard zu etablieren, sogenannte KIDs („Key Information Documents“), die sowohl das Format als auch den Inhalt von Basisinformationsblättern für verpackte Anlageprodukte har-monisieren und den Informationsfluss zum Kunden verbessern sollen. Zu den verpackten Anlageprodukten, die durch PRIIPs betroffen sind, zählen Finanzprodukte wie Derivate, Investmentfonds und diverse Versicherungsprodukte (u.a.).

 

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Bei der Einführung und regulatorischen Notwendigkeit wird zwischen zwei Arten der KIDs unterschieden. KIDs für alle PRIIPS müssen demnach bis zum 31. Dezember 2016 verfügbar sein. Eine Ausnahmefrist gilt für Provider von UCITS (OGAW), deren KIDs erst bis zum 31. Dezember 2019 zur Verfügung stellen. 

 

Anforderungen & Auswirkungen

Die zentrale Herausforderung für die Implementierung der PRIID KIDs besteht in der umfangreichen Analyse der Handlungsfelder und der Analyse der internen Prozesse sowie daran beteiligter Bereiche, um eine konforme Anfertigung, Aktualisierung und regelmäßige Überprüfung der KIDs gewährleisten zu können. 


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